Vorsorge und Absicherung

Berufsunfähigkeit und Unfallversicherung: bei Risiko abgesichert

Berufsunfähigkeitsversicherung
Berufsunfähigkeitsversicherung | (Quelle: panthermedia.net/James Steidl)

Wann genau greift eigentlich die Berufsunfähigkeitsversicherung? Und wo liegen die Unterschiede zwischen der gesetzlichen und der privaten Unfallversicherung?

Versicherungen gibt es wie Sand am Meer – doch welche sollte man tatsächlich abschließen? Um den Überblick behalten zu können, sollte man sich regelmäßig und rechtzeitig informieren. Spätestens beim Eintritt in die Erwerbstätigkeit oder beim Ausüben eines riskanteren Hobbys.

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Was genau ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung handelt es sich um eine Versicherung, die man im privaten Rahmen abschließt. Wenn im Falle eines körperlichen Schadens (durch einen Unfall oder eine körperliche Erkrankung) keine Erwerbstätigkeit mehr ausgeübt werden kann, tritt sie in Kraft und sorgt für den finanziellen Ausgleich beim Lohnausfall. Damit ist die finanzielle Unterstützung bis zum Eintritt der Rente gewährleistet. Davon sind nicht mehr nur gefährlichere Berufe betroffen: 90% der Fälle einer Berufsunfähigkeit leiden an einer Erkrankung, die auch bei sitzenden Tätigkeiten auftreten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man so früh wie möglich abschließen, da die Beiträge in jüngeren Jahren noch günstiger sind.

Gesetzliche und private Unfallversicherung: die Unterschiede

Eine gesetzliche Unfallversicherung ist per se vorgeschrieben. Sie deckt Unfälle ab, die auf dem Arbeitsweg, bei der Erwerbstätigkeit oder auf Dienstfahrten passieren können. Die medizinische Rehabilitation wird dann von dieser Versicherung finanziell abgedeckt. Im Gegensatz zur privaten hat die gesetzliche Unfallversicherung einen eher eingeschränkten Wirkungsbereich. Auch der finanzielle Ausgleich ist so gering, dass der bisherige Lebensstandard in keinem Fall gesichert ist. Hier kann dann allerdings noch die Erwerbsminderungsrente greifen.

Die private Unfallversicherung deckt alle Arten von Unfällen ab. Hier ist es egal, aus welchem Grund oder an welchem Ort sich der Unfall ereignet – das heißt, sie beschränkt sich nicht nur auf die Erwerbstätigkeit und eignet sich ebenfalls für diejenigen, die beispielsweise einem riskanteren Hobby nachgehen. Auch die erhaltenden Leistungen sind bei der privaten Unfallversicherung sehr viel höher. Da die gesetzliche "nur" für die Rehabilitation zahlt, können Versicherte mit der Auszahlung der privaten Unfallversicherung zum Beispiel die Wohnung behindertengerecht umbauen oder eine Haushaltshilfe beziehen.

Die Höhe der Leistungen, die durch die private Unfallversicherung erfolgen, richtet sich nach den individuellen Absprachen. Der finanzielle Ausgleich kann sich nach dem bisherigen Einkommen richten, kann aber auch mit einem geringeren Satz abgesteckt sein. Wer eine Unfallversicherung auf hansemerkur.de oder bei anderen privaten Versicherungsgruppen abschließen möchte, sollte sich vorher ausreichend informieren (Internet und Beratungsgespräch), welche Leistungen und Kriterien für die eigene Absicherung infrage kommen und mit welchen Kosten dann zu rechnen ist.

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