Buchhaltung

Die Buchhaltung einfach selbst am Computer erledigen

Eine ordentliche Buchhaltung ist für jeden Freiberufler und Selbstständigen von großer Bedeutung. Die richtige Software erleichtert diese Aufgabe.

Um ihre Buchhaltung kümmern sich viele Selbstständige und Freiberufler selbst. Dafür geht zwar das eine oder andere Wochenende drauf, doch auf diese Weise sorgt man für eine niedrigere Rechnung vom Steuerberater. Denn dieser muss nicht mehr alle Buchungen und Belege erfassen, sondern nur noch die Auswertung vornehmen und steueroptimierte Vorschläge unterbreiten. Bei der Bewältigung der nicht immer ganz leichten Aufgabe hilft Buchhaltungssoftware, die es für relativ wenig Geld zu kaufen gibt. Sie führt den Anwender Schritt für Schritt an die korrekte Buchführung heran und fragt alle wichtigen Informationen ab. Man kann beispielsweise die Kontoauszüge chronologisch abarbeiten, jeden Buchungsposten eingeben, ihn dem passenden Buchungskonto zuordnen und dann den zugehörigen Beleg abheften.

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Dank der auf dem Markt angebotenen Software ist Buchhaltung heute deutlich einfacher als früher. An den zugrunde liegenden Prinzipien hat sich jedoch nichts verändert. Es geht wie eh und je um Soll und Haben. Anders ist allerdings die Methode, mit der die Buchhaltung heutzutage betrieben wird. So mussten früher umständlich die einzelnen Kontenblätter von Lieferanten und Kunden in große Maschinen gepresst werden, die heutige Buchhalter nur noch aus Erzählungen kennen. Heute reichen ein paar kleine Computerprogramme, mit denen jene Buchungsarbeit leicht von der Hand geht. Immer noch gehört allerdings zwingend dazu, Belege beziehungsweise Quittungen und Rechnungen zu sammeln, diese ordentlich zu sortieren und auszuwerten, um auch gegenüber dem Finanzamt eine genaue Buchhaltung vorweisen zu können.

Während Selbstständige und Freiberufler ihre Buchhaltung oftmals selbst erledigen, ohne dafür speziell geschult worden zu sein, müssen Buchhalter in größeren Unternehmen erst einmal eine Ausbildung absolvieren. Die Tätigkeit des Buchhalters erlernt man im Rahmen einer kaufmännischen Ausbildung, zu der eine Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer gehört. Nur wer hier besteht, der kann sich erfolgreich als Lohn- oder Finanzbuchhalter bewerben.

Übrigens: Selbstständige, die sich partout nicht selbst mit der Buchhaltung für ihre Firma befassen möchten, können neben Steuerberatern auch spezielle Dienstleister beauftragen, die Ordnung in die Zettelwirtschaft bringen und für eine professionelle Buchführung sorgen.

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