Risikomanagement beim Investieren

Einstieg in die Aktienmärkte will gut überlegt sein

Börsenparkett
Privatanleger investieren häufig ohne genaue Kenntnisse der Finanzprodukte | (Quelle: panthermedia.net/Bernd Blume)

Die Aktienmärkte sind weiterhin ordentlich am Steigen. Etliche Privatanleger denken über einen Einstieg nach, sind sich des Risikos aber nicht bewusst.

Die Mehrheit der privaten Anleger hat in den vergangenen Jahren keine besonders guten Anlageentscheidungen getroffen. Viele Privatanleger und Sparen waren sehr vorsichtig und haben sich an den Aktienmärkten zurückgehalten. Im Nachhinein hat sich dies als großer Fehler herausgestellt, denn Märkte haben ordentlich angezogen.

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Besonders der Deutsche Aktienindex (DAX) hat sich außerordentlich entwickelt. Bereits im ersten Monat dieses Jahres hat er die Marke von 7.500 Zählern überschritten. Einige Experten sind der Meinung, der DAX könne dieses Jahr ein neues Allzeithoch erreichen. Bei solch einer Entwicklung überrascht es nicht, dass viele private Anleger hellhörig werden und über einen Einstieg nachdenken.

Beim Investieren keine zu hohen Risiken eingehen

Allerdings will solch eine Entscheidung gut überlegt sein. Private Anleger tendieren dazu, sehr spät einzusteigen, was ihnen am Ende wiederum nur Verluste bereitet. Wer dennoch einsteigen möchte, sollte sich gut vorbereiten bzw. sich überlegen, wie das Risiko minimiert werden kann. So wäre es beispielsweise töricht, die gesamten Ersparnisse auf einmal zu investieren. Ebenso ist es riskant, wenn auf einen einzigen Aktienwert gesetzt wird.

Sinnvoller scheint es zu sein, das Risiko zu streuen, indem man nach und nach investiert. Zudem wird die Sicherheit der Anlageerhöht, indem man sein Kapital über verschiedene Aktien streut. Mit Hilfe von Aktien lässt sich dies besonders leicht bewerkstelligen. Man sollte allerdings über Aktienfonds Bescheid wissen bzw. ihre Funktionsweise genau kennen. Wer schlecht informiert ist und seine Anlageinstrumente nicht richtig versteht, geht hohe Risiken ein.

Fehlendes Anlegerwissen ist ein großes Problem

Leider kommt es sehr häufig vor, dass Privatanleger investieren, ohne genau zu wissen, was sie dabei tun. Gerade wenn es um Fonds geht, mangelt es oft am Basiswissen. Nicht selten hat dies mit der Beratung der Banken zu tun. Den Bankkunden werden Finanzprodukte empfohlen, ohne dass eine konkrete Erläuterung erfolgt. Aber auch die Werbung leistet ihren Beitrag. Online-Broker werben mit attraktiven Konditionen. So mancher Privatanleger mit hoher Börsenaffinität kann nicht widerstehen und eröffnet ein Depot, ohne die handelbaren Finanzprodukte genau zu kennen.

Dabei ist es wichtig, Finanzprodukte und deren Funktionsweise genau zu verstehen. Zumal dies noch lange keine Anlageerfolge verspricht. Gute Anleger verfügen außerdem über ein grundlegendes Marktverständnis. Wer dies nicht hat, braucht sich aber nicht ausgeschlossen fühlen. Es gibt genügend Finanzportale sowie auch Fachliteratur, um einen schnellen Einsteig zu meistern.

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