Ganz egal, ob Sie einen Geldwechsel für den anstehenden Urlaub oder aus Investitionsgründen vornehmen, hier können Sie lesen was es zu beachten gibt.
Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Thema Geldwechsel, also dem Tausch von Währungen. Zunächst wird zwischen dem Grund des Tausches unterschieden, nämlich einmal wird der Tausch von Geld für den Urlaub betrachtet, zum anderen aber auch der Geldtausch zu Investitionszwecken.
Sie kennen vielleicht das Problem: Direkt vor dem Urlaubsbeginn ist man sich nicht sicher, wie viel Bargeld von der ausländischen Währung benötigt wird. Einerseits möchte man nicht zu wenig Geld dabei haben, andererseits aber auch nicht zu viel, sei es aus den verschiedensten Gründen. Grundsätzlich ist es empfehlenswert nicht zu viel Geld mitzunehmen. Wird das in Deutschland bei der Bank getauscht, so kostet das schon einmal eine ordentliche Stange Geld – durch das Umtauschverhältnis und durch die Bankgebühren. Sollte man nach dem Urlaub auch noch Fremdwährung übrig haben, die man wieder zurücktauschen möchte, so hat man im Endeffekt gleich doppelt bezahlt. Auch sollte man im Ausland nie an Wechselstuben oder ähnlichen Einrichtungen einen Geldwechsel vornehmen. Die Umtauschkurse sind gewöhnlich alles andere als Kundenfreundlich. Deshalb sollte man sich vorher erkundigen, ob Geldabhebungen mit der EC-Karte möglich sind. Die Gebühr pro Abhebung beläuft sich im Durchschnitt auf 3,50 Euro – und das Europaweit. Außerdem erhält man einen besseren Kurs, nämlich den Devisenkurs.
Vielen Kunden fragen auf der Bank vor einem Bargeldtausch nach dem Devisenkurs. Das ist im eigentlichen Sinne falsch, denn der Devisenkurs betrifft ausschließlich Buchgeld. Richtiger Weise müsste man sich nach dem Sortenkurs erkundigen.
Wenn Sie dagegen in Währungen investieren möchten, weil Sie zum Beispiel davon ausgehen, dass der Dollar steigen wird, so ist es ratsam, den Geldwechsel nicht mit Bargeld zu vollziehen, sondern über Währungskonten abzuwickeln. Die damit verbundenen Vorteile sollten eigentlich klar sein. Erstens ist keine Transaktion von Bargeld nötig, zweitens geht daraus hervor, dass zu einem besseren Kurs sowohl gekauft als auch verkauft werden kann. Außerdem können Bargeldtransaktionen nur zu den Öffnungszeiten der Bank erfolgen, wohingegen Transaktionen über Währungskonten bequem von zu Hause und zu jeder Zeit über das Internet erfolgen können.
Noch ein kleiner Tipp um Schluss. Die gegenwärtigen Sorten- und Devisenkurse können jederzeit auf einschlägigen Internetseiten und Portalen zum aktuellen Kurswert abgefragt werden.