Rechtsschutzversicherung

Mit der Rechtschutzversicherung auf der sicheren Seite sein

Sorgen Sie für den Fall der Fälle vor: Eine Rechtschutzversicherung übernimmt im Beruf oder auch privat die Kosten für Gerichtsprozess und Rechtsbeistand.

Wenn es vor Gericht hart auf hart kommt, ist guter Rat oftmals sehr teuer: Anwälte und Prozesskosten müssen bezahlt werden, und so wird die Frage nach Recht und Unrecht – ganz gleich in welchem Ausmaße – zu einer Frage des Geldes. Mit einer guten Rechtschutzversicherung stehen Sie im wahrsten Sinne auf der sicheren Seite: Ob im Beruf, privat oder im Streitfall mit dem Nachbar, übernimmt eine solche Police die Kosten für einen versierten Rechtsbeistand sowie – je nach Notwendigkeit – die Kosten für der Gerichtsfeldzug. Wenn man im Prozess unterliegt, übernimmt die Versicherung auch meistens die Kosten des gegnerischen Anwalts.

Bestes Kreditangebot von über 20 Banken

Zunächst sollten Sie sondieren, in welchem Bereich Sie Rechtschutz wünschen: Es gibt beispielsweise spezielle Berufsrechtschutzversicherungen, die alle Streitigkeiten auf dem Arbeitsplatz (ausstehende Gehälter, Mobbing, Benachteiligung usw.) abdecken. Auch gibt es einen KFZ-/Verkehrsrechtschutz oder den Steuerrechtschutz für alle Fragen rund um Probleme bei der Steuererklärung. Sehr gut fährt man mit einem Allgemeinrechtschutz, der alle wichtigen Bereiche wie Mieter- und Verkehrsschutz abdeckt. Hierbei sind Sie flexibel und für die meisten Fälle gut beraten.

Beachten Sie jedoch, dass die Rechtschutzversicherung nicht der Heilige Gral ist. Einige Positionen werden von den meisten Versicherern unabhängig von der Vertragsart nicht übernommen. Dazu gehören beispielsweise die Kosten bei der alleinigen Wahrnehmung rechtlicher Interessen oder bei vorsätzlich geschaffenen Umständen. Rechtsstreitigkeiten in Konkurs- oder Erbangelegenheit werden für gewöhnlich ebenfalls nicht abgedeckt. Auch Patent- und Urheberrechtsverfahren sowie alles, was mit Marken- / Domainrecht zu tun hat, gehören zu dieser Kategorie. Es ist daher von großer Wichtigkeit im Vorfeld mit der Versicherungsgesellschaft abzuklären, ob Sie die anstehende Rechtstreitigkeit übernehmen wird. Damit einhergehen sollte eine allgemeine Beratung beim Anwalt Ihres Vertrauens, den Sie für gewöhnlich frei wählen dürfen. Hierbei sollten Sie auf Empfehlungen des Freundeskreises und / oder die Anzeigen in den Gelben Seiten vertrauen.

Ein weiterer Punkt, den viele außer Acht lassen: Der Rechtschutz tritt erst 2-3 Monate nach Vertragsabschluss in Kraft. Rechtstreitigkeiten, die vor dieser Stichtag eingeleitet wurden, fallen rein vertragsrechtlich nicht unter den neu erworbenen Rechtschutz.

Ähnliche Artikel